DIESES LICHT (Spirituelle Malerei)

DIESES LICHT (Spirituelle Malerei)

 

Ich werde in dieses Licht hineinfliegen

wie eine Motte

in eine Flamme.

Ich werde es lieben

und doch fürchten.

Und doch ist die Liebe dieses Lichts unübertrefflich.

Die Tiefsee, das Weltall, alle Galaxien:

Ihre Größe ist unvorstellbar.

Und doch sind sie nur ein Gedanke dieses Lichts.

Sie sind unermesslich

und ein Mensch auf der dünnen Erdkruste winzigst.

Und doch ist die Seele jedes einzelnen nicht etwa gering.

Dieses Licht kennt jede Seele.

Die Steigerung

des Badens und Vergehens

im Licht unendlicher Liebe

ist die Fortsetzung des persönlichen Bewußtseins,

wodurch es möglich wird,

diese Liebesbeziehung

für immer fortzusetzen.

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Spirituelle Kunst – Esoterikmesse in Frankfurt 2013

Spirituelle Kunst – DIE ESOTERIKMESSE IN FRANKFURT 2013

Diese Esoterikmesse war eine sehr schöne Erfahrung für mich: Lauter „Schätze“ (Aussteller), die ihre Schätze anboten.

Auch glaube ich, in diesen Kreisen mit meinen Bildern richtig gelandet zu sein.

Hiermit bedanke ich mich bei all den Gästen für ihr Interesse an meiner Kunst

und nicht zuletzt bei meinen Helfern Christian und Peter,

ohne die mir die Teilnahme an dieser Messe nicht gelungen wäre.

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Spirituelle Kunst – Die acht Friedhöfe im indischen Mandala

Spirituelle Kunst – DIE ACHT FRIEDHÖFE IM INDISCHEN MANDALA

Der dritte Ring von außen stellt in sehr vielen indischen Mandalas acht Friedhöfe dar, die den acht Bewußtsewinsarten (Skandhas) entsprechen. Sie setzen sich zum einen aus den fünf Arten von Sinnenbewußtsein und zum andern aus den drei Arten von Geistesbewußtsein zusammen:

1.) Seh- und Augenbewußtsein

2.) Hör- und Ohrenbewußstsein

3.) Riech- und Nasenbewußtsein

4.) Schmeck- und Zungenbewußtsein

5.) Fühl- und Körperbewußtsein

6.) Empirisches bzw. Geistesbewußtsein (intellektuelles Wissen)

7.) Geist (das befleckte und vergiftete Denkvermögen des Individuums)

8.) Grund- oder Universalbewußtsein (Bewußtseinsschicht, in der die einzelnen und kollektiven Erfahrungen gesammeltwerden)

Diese acht Bewußtseinsarten sind die Ursache des samsara.

FRIEDHOF RÜCKKEHR

Hier ist der Friedhof einfach nur mit einem Totenkopf dargestellt.

FRIEDHOF ROSA BLÜTENKREIS

Hier haben wir eine  Stupa (indisches Grabmal) als Friedhof.

FRIEDHOF LUCHSE

Hier werden wir durch Schwerter und ein Stundenglas an den Friedhof erinnert.

FRIEDHOF KÖNIG

Auch hier sehen wir Stupas mit einem Baum in der Mitte.

FRIEDHOF KALACHAKRA

Hier wieder der Totenkopf, verstärkt durch Friedhofskreuze und sogar Galgen.

FRIEDHOF INNERES LICHT

Hier ist der Friedhof ein einfaches christliches Kreuz

FRIEDHOF DER TOD KOMMT

und hier wieder eine Stupa, diesmal mit roten Blüten recht und links.

Diese acht Bewußtseinsarten gilt es, hinter sich zu lassen, wenn man nach Befreiung strebt.

UR-MANDALA - Plakafarben, 50 x 50 cm, 5. 9. 1979

Spirituelle Gemälde – Die Pforten im indischen Mandala und ihre Symbole

Spirituelle Gemälde – DIE PFORTEN IM INDISCHEN MANDALA UND IHRE SYMBOLE

T-PFORTE

In der Mitte von jeder der vier Seiten öffnet sich eine Pforte in Gestalt des Buchstaben T.  An jede von ihnen lehnen sich fünf Streifbänder  in fünf Farben an, die sich an den vier Seiten verlängern und die Pforten (über Eck) miteinander verbinden. Das sind die Mauern der heiligen Stadt. Über den Pforten wölbt sich das torana, eine Art Triumphbogen, der sich auf zwei oder mehrere Pfeiler stützt. … Auf dem Gipfel dieses Bogens (in unserem Bild innerhalb des Bogens) befindet sich eine Darstellung des Gesetzesrades. Links und rechts erinnern zwei Gazellen an die Abhaltung der ersten Predigt, die im Park der Gazellen in Sarnath stattgefunden hat.

Spirituelles Gemälde

Spirituelle Kunst. Mudras. Handstellungen der Buddhas

Spirituelle Kunst. MUDRAS. HANDSTELLUNGEN DER BUDDHAS

BUDDHA MITTE - Ausschnitt aus "Die fünf Buddhas"

Im Zentrum des Mandalas sitzt Vairocana. Er hält die Hände im DHARMACAKRA-MUDRA (Drehen des Rades der Lehre). Beide Hände befinden sich in Brusthöhe und kehren sich die Flächen zu, wobei sich Daumen und Zeigefinger berühren. – Dieser Buddha der Mitte kann auch das Mudra „Weisheitsfaust“ halten, bei dem die rechte Faust den nach oben gerichteten Zeigefinger der linken Hand umschließt.

BUDDHA OSTEN - Ausschnitt aus "Die fünf Buddhas"

Im Norden sitzt Amoghasiddi mit der Handstellung der Furchtlosigkeit oder Schutzgewährung (Abhaya-Mudra).  Die rechte Hand ist mit gestreckten Fingern und der Handfläche nach vorn vor der Brust erhoben.

BUDDHA NORDEN - Ausschnitt aus "Die fünf Buddhas"

Im Westen sitzt Amitaba und hält das Dhyana-Mudra, das Meditation bedeutet. Beide Hände ruhen im Schoß mit den Handflächen nach oben.

BUDDHA SÜDEN - Ausschnitt aus "Die fünf Buddhas"

Der Buddha im Osten heißt Aksobhya und hält das Bhumisparsa-Mudra (Erdberührung). Die rechte Hand liegt mit dem Rücken nach vorn so, dass die Finger den Boden berühren. Die linke Hand liegt im Schoß.

BUDDHA WESTEN

Im Süden hält Rhanasambhava seinen ausgestreckten Arm und die Handfläche nach vorne. Dies ist die Handhaltung der Wunschgewährung (Dana-Mudra).

Spirituelles Gemälde

Spirituelle Malerei – Der Aufbau des indischen Mandalas

Spirituelle Malerei – DER AUFBAU DES INDISCHEN MANDALAS

IND. MANDALA VIERTEL

DIE BEDEUTUNG

Der erste Kreis von außen (A) besteht aus einem Flammenkranz, der in fünf alternativen Farben leuchtet: Die Potenz des Feuers ist Verwandlung von einem (Bewußtseins-)Zustand in den anderen. Neben der Veränderung schafft das Feuer aber auch die Läuterung und Reinigung.

Danach folgt der zweite Kreis (B), der auf schwarzem Grund die Symbole des Vajra zeigt. Der Vajra bedeutet die unzerstörbare Diamantnatur des reinen Bewußtseins. Hier findet eine Strukturierung der Person im Sinne einer Kristallisation statt. Um zu sich selbst zu finden, bedarf es die Kräfte der Unterscheidung. Erst sinnvolle Beschränkung läßt Verdichtung zu.

Die Überwindung aller Einzelvorgänge der acht Formen des Bewußtseins werden im dritten Kreis (C) exoterisch durch die acht Friedhöfe oder Leichenfelder gekennzeichnet. Der Initiand soll ganz bewußt das Sterben lernen. Hier gilt die Meditation über die Vergänglichkeit. Die Sinne, die eine Verbindung zur Außenwelt herstellen, werden geopfert, dies führt zur Introversion. Wir lassen zurück, was wir nicht mehr brauchen.

Schließlich bildet ein Ring von Lotusblättern (D) den Abschluss nach innen. Lotus ist die Pflanze, die aus dem Wasser kommt. Sie ist das Symbol der reinen Geburt aus geistiger Tiefe. Reinheit ist hier nicht in moralischer Bewertung zu verstehen, sondern in der Bedeutung der ungetrübten und ungestörten Konzentration und Verdichtung.

Nach dem Weg durch die Kreise des Mandalas und der Wiedergeburt auf reinerer Stufe  steht der Initiand nun vor den mehrfachen Mauern (1 / 2 / 3 / 4 / 5) des quadratischen Palastes. Spätestens hier wird es ihm bewußt, welche gewaltige Ordnung hinter diesem Symbol steht. Sie zwingt den Menschen nach der Auflösung, Wandlung und Reinigung zur Gestaltung und Strukturierung.

Wir befinden uns nun im Vorfeld des geheiligten Bezirks der Gottheiten, dem eigentlichen Mandala. Sein quadratischer Grundriss läßt die vier Tore (F) in den vier Himmelsrichtungen erkennen. Nach buddhistischer Überlieferung ist die untere Basis des Quadrats Osten, links Süden, oben Westen und rechts Norden. Der Osten entspricht dem Aufgang der Sonne. Für den Initianden ist der Eingang zum Mandala die ihm zunächst liegende Seite des Quadrats. Sie ist dem Betrachter am nächsten.

Das Innere der heiligen Stadt ist durch zwei Diagonalen in vier gleiche Dreiecke geteilt und enthält einen weiteren Kreis mit Vajrasymbolen (G).

Dieser umschließt die Lotusblüte, auf deren Blättern (H) die Buddhas erscheinen, die als Emanation aus einem Buddha des Zenits und des Nadirs entstehen. Psychologisch ist hier des Sitz des Selbst.

DER KÖNIG - Öl auf Leinwand, 80 x 80 cm, 7/04

Spirituelle Gemälde – Die fünf Buddhas

Spirituelle Gemälde – DIE FÜNF BUDDHAS

Spirituelles Gemälde

Der Buddha in der weißen Mitte heißt VAIROCHANA. Er ist der Herr der Mitte und präsentiert die spirituelle Wahrheit.

Der Buddha im rechten grünen Lotusblatt heißt AKSHOBHYA. Er ist der Herr des Ostens und steht für die objektive Wahrnehmung.

Der Buddha im unteren blauen Lotusblatt heißt RATNASAMBHAVA. Er ist der Herr des Südens und symbolisiert die Freigiebigkeit.

Der Buddha im linken gelben Lotusblatt heißt AMITABHA. Er ist der Herr desn Westens und hat das intuitive Bewußtsein inne.

Der Buddha im oberen roten Lotusblatt heißt AMOGHASIDDI und ist der Herr des Nordens. Er steht für die praktische Weisheit.