Spirituelle Gemälde – WESEN DER GLEICHEN GATTUNG

WESEN DER GLEICHEN GATTUNG

MONDSICHEL - Acryl auf Leinwand, 60 c 70 cm, 29. Oktober 2015

Ich liebe Frauen,

die sich selbst verwirklichen,

anstatt sich hintanzustellen

und immer nur andere unterstützen,

pflegen oder bedienen.

Solche Frauen müssen ihren Willen,

ihre Verwirklichung durchsetzen,

welche Form und Art

sie auch immer als ihre eigene erkannt haben,

sich nicht ablenken lassen durch gesellschaftliche

oder familiäre

oder tief ins eigene Unbewußte

eingrabene Erwartungen.

Das ist die spezielle Überwindung,

die Frauen sehr viel mehr zu leisten haben

als die meisten Männer,

die direkt in der Erwartung stehen,

zu wissen,

was sie wollen,

es wichtiger zu nehmen als die Bedürfnisse,

Wünsche und Ziele anderer

und ungehindert ihrer Karriere folgen.

Wobei Karriere

nicht unbedingt gleichbedeutend ist mit Selbstverwirklichung.

VERSPONNENE BÄNDER - Acryl auf Papier, 29 x 41 cm, 24. Oktober 2015

Aber der grade Weg,

ohne Ablenkung, ohne Unterbrechungen,

ist Männern näher als Frauen.

Zwischen Karriere und Selbstverwirklichung zu unterscheiden

und gegebenenfalls beides zusammenzulegen,

ist Entwicklungsaufgabe beider Geschlechter.

Ich liebe Männer und Frauen,

die sich in erster Linie als Persönlichkeiten betrachten,

als Wesen der gleichen Gattung,

und sich mit Respekt als solche begegnen;

Begegnungen, die jenseits der Rollenverteilungen stattfinden,

ohne diese als nicht-existent zu verleugnen.

Aber ihre Durchsichtigkeit sollte deutlich sein.

DAS KROKODIL - Acryl auf Malpappe, 30 x 40 cm, 23. Oktober 2015

Ich liebe Männer, die Männer lieben,

und Frauen, die Frauen lieben,

Menschen, die intersexuell sind

oder in die Rollen oder die Darstellung

des anderen Geschlechts schlüpfen,

weil ihnen diese näher liegt.

Ich liebe Menschen, die sich gegenseitig die Freiheit

der vollen Entfaltung zugestehen,

ungeachtet ihrer Herkunft,

ihrer Religion,

ihres Geschlechts

und ihres Einkommens.

Ungeachtet irgendwelcher Männer-

oder Frauenbilder!

Legt Euch nicht fest

und lasst Euch nicht festlegen!

Wachst! Ihr seid Menschen.

Ihr seid mehr als nur Männer oder Frauen.

DER FISCH IM URWALD - Öl und Acryl auf Leinwand, 90 x 90 cm, 13. Oktober 1015

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Spirituelle Gemälde – Mutter Erde

Spirituelle Gemälde – MUTTER ERDE

MUTTER ERDE WEINT

Ich habe Wunden, Narben,

sie sind entzündet, eitern.

Man macht sich an meinen Eingeweiden zu schaffen.

Ich stöhne laut, habe Koliken.

Vor meiner Stirn,

wo die Himmelskörper

in der klaren Atmosphäre stehen

und mir Bezug geben

zu unserem Schöpfer,

surren und pfeifen Flugobjekte aller Art umher.

Mein Kopf tut mir weh.

Meine Augen sind umnebelt

von Abgasen und Chemtrails, von dicker Luft,

das Atmen fällt schwer.

Vergiftet ist mein Blut,

die Bäche, Flüsse, Seen,

mir scheint,

mein Tod könnte nahen.

Wie kahl ist meine Oberfläche,

einst gab es überall Wälder und Vegetation.

Mir ist so kalt, so kalt!

Spirituelle Malerei

Was geschieht mit all meinen Kindern,

all den munteren, fleißigen, wilden Tieren?

Wollt ihr sie alle umbringen?

Wollt Ihr Alleinherrscher sein,

alles vernichten

und mich mit Euren Maschinen und Geräten

und elektronisch-digitalen Wellen und Strahlungen verkleiden

und zubauen,

bis ich nicht mehr sichtbar bin?

DIE LAST IST SO SCHWER!

Und wie wollt ihr leben, meine Kinder,

ohne eure Mutter,

die euch ernährt?

Würdet ihr denn eure eigene menschliche Mutter

so auseinander nehmen

und schädigen wie mich,

um mehr Komfort und Spaß zu haben?

Ihre Vorräte räubern,

ihre Konten plündern,

das Portemonnaie leer machen,

ihr Haus ausräumen,

ihr alles nehmen bis aufs letzte Hemd,

bis sie zusammenbricht?

Und sagen:

Noch nie ging es uns besser,

währen sie frierend und hungernd

im Graben liegt,

sterbend?

Wo sind die Indianer, die Naturvölker, die Naturliebenden?

Wo seid Ihr, Ihr Hippies?

Wo seid Ihr, Vegetarier?

Wo seid Ihr, meine Kinder?

Niemals, wer auch immer Ihr seid,

und wenn Ihr Euch gegen mich gestellt habt,

würde ich Euch meine Gaben verweigern.

Eure Mutter Erde

TIERE ACHTEN NICHT SCHLACHTEN - Öl auf Leinwand, 1 x 1m, 9/06

Spirituelle Gemälde – ICH BIN…

Spirituelle Gemälde – ICH BIN DIE INDIANER

INDIANISCHES PENTAGRAMM - Öl auf Leinwand, 1 x 1m, 3/95

Ich bin die Indianer

Ich bin die Besiegten

Ich bin die Verlassenen

Ich bin die Flüchtlinge, die Asylbewerber

Ich bin die Unverstandenen

Ich bin die Betrogenen

Ich bin die Psychotischen, die Geisteskranken, die Verrückten

Ich bin der Orang Utan

Ich bin all die Lebewesen, die ihren Lebensraum verlieren

Ich bin der tote Fuchs, der auf der Fahrbahn liegt

Ich bin die geschändete Natur

Ich bin die Gefangenen

IM KERKER - Öl auf Presspahn, 40 x 80 cm, 6/01

Ich bin die Mißhandelten und Gefolterten

Ich bin die Verlorengegangenen

Ich bin der Metalhead hinter seiner Rüstung

Ich bin die Ausgebeuteten, die Unterdrückten

Ich bin die Behinderten

Ich bin die Alten, die Schwachen, die Kranken

Ich bin die Sensiblen und die Traurigen

Ich bin die Minderheiten

KREUZUNG - Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, 9/05

Was ihr den Geringsten meiner Brüder getan habt,

das habt ihr mir getan.

Jesus

(Wo steht das? Müßte man noch nachsehen…)

Ich bin der kleine Bruder vom Jesus

CAN YOU HEAR ME?

Spirituelle Gemälde – Die Pforten im indischen Mandala und ihre Symbole

Spirituelle Gemälde – DIE PFORTEN IM INDISCHEN MANDALA UND IHRE SYMBOLE

T-PFORTE

In der Mitte von jeder der vier Seiten öffnet sich eine Pforte in Gestalt des Buchstaben T.  An jede von ihnen lehnen sich fünf Streifbänder  in fünf Farben an, die sich an den vier Seiten verlängern und die Pforten (über Eck) miteinander verbinden. Das sind die Mauern der heiligen Stadt. Über den Pforten wölbt sich das torana, eine Art Triumphbogen, der sich auf zwei oder mehrere Pfeiler stützt. … Auf dem Gipfel dieses Bogens (in unserem Bild innerhalb des Bogens) befindet sich eine Darstellung des Gesetzesrades. Links und rechts erinnern zwei Gazellen an die Abhaltung der ersten Predigt, die im Park der Gazellen in Sarnath stattgefunden hat.

Spirituelles Gemälde

Spirituelle Gemälde / Das Medizinrad, veränderte Variante / Medicine Wheel

Spirituelle Gemälde – DAS MEDIZINRAD, veränderte Variante

MEDIZINRAD - Öl auf Leinwand, 1 x 1m, 5/06 x 1m,

Im Juni 2005 entstand dieses Öl-Gemälde zum Medizinrad von Sun Bear und Wabun, allerdings in abgewandelter Form. In der Mitte sitzt der Pfau als Symbol für die Wiedergeburt. Die vier Seelenpfade wurden ebenfalls verändert. In welcher Weise kann man der folgenden Zeichnung entnehmen:

MEDIZINRAD VERÄNDERTIm Osten sitzen statt Kolibri, Eule und Glühwürmchen: Wal, Schnecke und Adler.

Im Süden sitzen statt Kaninchen, Forelle und Wolf: Ameise, Regenwurm und Delphin.

Im Westen sitzen statt Wal, Maus und Ameise: Kaninchen, Hund und Wolf.

Im Norden sitzen statt Waschbär, Regenwurm und Delphin: Waschbär, Kolibri und Eule.

Auch hat sich in der Position des Wapitis ein Elch eingeschlichen. Ein Löwe steht für die Sonne.

Die Himmelsrichtungen werden anstatt von Adler, Kojote, Bär und Bison von Storch Pferd, Eichhörnchen und Eisbär symbolisiert.

Zum Vergleich noch ein Medizinrad in seiner Originalbedeutung:

MEDIZINRAD ZEICHNUNG

Die  veränderte Darstellung der Seelenpfade erschien mir in der Zeit der Entstehung des ölgemalten Medizinrades leichter nachvollziehbar und ich folgte der künstlerischen Freiheit.

Spirituelle Gemälde – Die fünf Buddhas

Spirituelle Gemälde – DIE FÜNF BUDDHAS

Spirituelles Gemälde

Der Buddha in der weißen Mitte heißt VAIROCHANA. Er ist der Herr der Mitte und präsentiert die spirituelle Wahrheit.

Der Buddha im rechten grünen Lotusblatt heißt AKSHOBHYA. Er ist der Herr des Ostens und steht für die objektive Wahrnehmung.

Der Buddha im unteren blauen Lotusblatt heißt RATNASAMBHAVA. Er ist der Herr des Südens und symbolisiert die Freigiebigkeit.

Der Buddha im linken gelben Lotusblatt heißt AMITABHA. Er ist der Herr desn Westens und hat das intuitive Bewußtsein inne.

Der Buddha im oberen roten Lotusblatt heißt AMOGHASIDDI und ist der Herr des Nordens. Er steht für die praktische Weisheit.