Spirituelle Kunst – HEILER(IN)

Spirituelle Kunst HEILER(IN)

Ja, ich möchte die Welt, die Erde heilen.

Ich möchte die Menschen heilen von Habgier

und die Erde von der Seuche des Kapitalismus,

der sich über die Welt verbreitet

und mit dem Köder „Wohlstand“

und der Drohung „Arbeitslosigkeit“

die Ausbeutung der Natur vorantreibt

und die Menschen verblendet,

indem er ihnen künstliche Bedürfnisse einpflanzt.

Die Menschheit zerstört sich selbst

und die Vielfalt der Schöpfung.

Ich möchte die Politik heilen von ihrer Blindheit

und ihrer persönlichen Selbstsucht,

die ständig die Lösung der wahren Probleme verhindert,

die nicht die notwendige Aufmerksamkeit erhalten.

Rivalität und Machtgier sind Krankheiten.

Ich möchte uns alle vom Egoismus heilen.

Ich möchte die Landschaften und Ökosystem heilen,

damit die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt erhalten bleibt.

Ich möchte die Natur von Glykosat und allen anderen Giften heilen,

damit die Insekten und unsere Freunde, die Bienen, gerettet werden.

Ich möchte den Energiekonzern RWE von seiner Unersättlichkeit heilen,

indem seine Mitarbeiter sich auf die Seite derer schlagen,

die den Hambacher Forst,

einen der wenigen Urwälder, die es in Europa noch gibt,

schützen und erhalten wollen,

anstatt ihn in längst überkommenem Braunkohleabbau zu verheizen

und die Landschaft und die Luft zu versauen.

Ich möchte die konzernhörigen Politiker aus ihrer Abhängigkeit befreien

und damit uns alle von den künstlichen Bedürfnissen weg

zu den wahren hinführen.

Wir leben in einer Wirtschaftsdiktatur.

Ich möchte alle Länder von ihren Despoten und Diktatoren

und dem Wahn des Nationalismus befreien

und alle Menschen von ihrer ängstlichen Kleinlichkeit,

ihrem Hass und ihrem Neid und ihrer Egozentrik.

Ich möchte meine Freunde und Bekannten von ihrer müden Bequemlichkeit

und ihrer Gewohnheit heilen,

Inlandsflüge wahrzunehmen.

Ja, ich habe den Drang und den Wunsch zu heilen.

Aber ich bin zu klein.

Jeder Mensch sollte ein(e) Heiler(in) werden.

 

 

 

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Spirituelle Kunst – REGELN AUS DER SPIRITUELLEN WELT

Spirituelle Kunst – REGELN AUS DER SPIRITUELLEN WELT

Der Wunsch nach Regeln,

die aus der spirituellen Welt stammen.

Die Orientierung an Maßstäben,

die nicht nur einen Teilbereich

sondern das zusammenhängende Ganze betreffen,

so dass man etwas Immergültigem folgen kann

und nicht versucht ist,

fremdbestimmt zu werden.

Ich bin alles,

die guten und die schlechten Eigenschaften.

Aber innerhalb meiner selbst unterscheide ich beides.

Während ich mir meiner Schwächen bewußt bin,

akzeptiere ich mich ganz.

Indem ich sie als nicht ganz akzeptabel

und verbesserungswürdig betrachte,

begebe ich mich in eine Dynamik der Dualität.

Nicht ganz akzeptabel,

weil sie innerhalb meiner selbst zu Widersprüchen führen,

weil ich mich damit schwäche oder zerstöre.

Ich als Werkzeug oder Diener des Großen und Ganzen,

nicht als Ego, das seine Vorteile sucht.

Innerhalb meiner selbst finde ich gute, förderliche

und schwächende Eigenschaften vor.

Über Deine persönlichen Fallen mußt Du Dir bewußt sein,

sie sind immer da

und nicht irgendwann ein für allemal überwunden.

Deine größten Ängste sind in die Umstände des Lebens mit eingebaut:

Krankheit, Tod, Umweltzerstörung, Krieg,

Unglück und Gewalt.

Man kann etwas dafür oder dagegen tun,

aber man kann sie nie ein für allemal abschaffen.

Sie sind in der Dualität der relativen Welt enthalten,

in der wir leben.

Die Bewährungsprobe

besteht aus der Arbeit an einer gesunden Welt

und der Verringerung des Leidens.

Die Geschichte mit dem Teufel ist ein Märchen.

Die Geschichte mit dem Paradies ist ein Ideal.

Um die Menschheit und die Welt

in ein Paradies zu führen

braucht es unendlich viel Zeit.

Diese Entwicklung kommt auf unserer materiellen Ebene

nie an das letzte Ziel,

nähert sich im höchstens bis in alle Ewigkeit.

Beim Verlassen der irdischen Welt,

was sehr verwirrend wirken kann,

mag es sein,

dass Du jenseits aller Dualität ein Paradies erreichst.

Kurz oder lang?

Oder für immer?

Wir werden sehen.

 

 

 

 

Spirituelle Kunst – AUROBINDO

Spirituelle Kunst – AUROBINDO

Ein seiner selbst voll bewußtes Sein, das uneingeschränkter Herr seiner Selbst ist, hält das phänomenale Wesen, in das es involviert ist, in seinem Besitz, verwirklicht sich in Gestaltung und entfaltet sich im Individuum. … Die erfüllte Vollkommenheit dieses lichtvollen Hervortretens ist jener höchste Schritt des die Welt durchdringenden Vishnu,… wie wenn ein Auge seine seherische Kraft bis in den Himmel des Mentals ausweitet. Denn dieses Licht existiert schon als alles offenbarende und lenkende Wahrheit der Erscheinungen. Es wacht über die Welt und zieht den sterblichen Menschen zu sich hin, zuerst ohne die Erkenntnis seines bewußten Mentals durch den allgemeinen Gang der Natur, zuletzt aber bewußt durch fortschreitendes Erwachen und Selbst-Ausweitung, empor zu seinem Göttlichen Aufstieg.

Dieser Aufstieg zum Göttlichen Leben ist des Menschen Reise, sein Werk der Werke, sein willkommenes Opfer. Er allein ist des Menschen wirkliche Aufgabe und die Rechtfertigung für sein Dasein in der Welt. Ohne ihn wäre er nur ein Insekt, das zwischen anderen Eintagsfliegen auf einem Fleck aus Schlamm und Wasser herumkriecht, der es fertigbrachte, sich inmitten der schauerlichen Unermeßlcihkeiten des physischen Universums zu gestalten.

Aus „Das göttliche Leben“ von Sri Aurobindo

 

Spirituelle Kunst – EXISTENZ DER SEELE

Spirituelle Kunst – EXISTENZ DER SEELE

Eine Religion,

die nicht nach der Seele fragt,

ist keine Religion.

Eine Wissenschaft,

die alles auf das materielle Gehirn

und seine Funktionen zurückführt,

ist eine materielle Wissenschaft.

Ein Entwicklungsschritt,

der seine festgelegten Grenzen nicht überschreitet,

sondern nur die vorhandene Technik bis zum Exzess ausweitet,

ist kein Entwicklungsschritt.

Der Schluss,

alles habe eine Seele,

dem man eine Seele gibt,

ist nicht richtig.

Rene Descartes meinte,

Tiere hätten keine Seele,

sondern funktionieren wie Maschinen.

Obwohl die Menschen damals glaubten,

Tiere hätten keine Seele

und Hunde ohne Narkose sezierten,

weil sie sie für Maschinen hielten,

haben Tiere trotzdem eine Seele.

Seelen werden nicht von Menschen verteilt,

weder an Maschinen noch an Tiere.

Seelen sind da.

Seelen werden auch nicht hergestellt,

indem ein Gehirn Gefühle erzeugt.

Die Mechanismen im Gehirn können Gefühle beeinflussen.

Aber das Bewußtsein ist ein Symptom der Seele.

Religion, die irgendwelche oder auch heilige Schriften wörtlich nimmt,

ist ebenso festgefahren und beschränkt,

wie Wissenschaft,

die neben den materiellen Zusammenhängen

keine Realität zulassen kann.

Subjektive Erfahrungen werden nicht allein durch Gehirnströme verursacht.

Milliarden Nervenzellen sind keine Erklärung für Bewußtsein.

Du brauchst keine Elektroden am Kopf,

sondern Meditation.

Du irrst, Harari,

Du bist beschränkt.

Du bist ein großer Denker,

aber irgendwie besessen.

Biotechnologie kann keine Religion ersetzen.

 

 

 

Spirituelle Kunst – SPIRITUALITÄT UND EVOLUTION

Spirituelle Kunst – SPIRITUALITÄT UND EVOLUTION

Der philosophische Denkfehler ist,

die Evolutionstheorie

und die unteilbare Seele,

die unveränderlich ist,

würden sich ausschließen.

Natürlich erfährt etwas unveränderliches keine Evolution,

denn diese bedeutet ja Veränderung.

Es handelt sich hierbei aber um den Seelenkern,

der von Geschehnissen und Prozessen der Natur,

also der materiellen Lebenswelt,

unberührt bleibt.

Es ist so ähnlich wie beim sich drehenden Rad:

Der innerste Mittelpunkt steht still.

Es ist ähnlich wie mit dem eigentlichen Punkt:

Jeder Punkt, den wir machen,

ist dadurch schon wieder eine Fläche,

wenn auch eine sehr winzige.

In der Geometrie ist ein Punkt

aber wirklich nur ein Punkt.

Jeder gezeichnete Punkt

zeigt ihn nur symbolisch an.

Und dann ist da noch die Idee

mit dem Mittelpunkt des Wirbelsturms,

der stillsteht, sich nicht mitdreht…

Die Unfähigkeit der Philosophen und Wissenschaftler,

die unveränderliche Seele als Realität zu erkennen,

besteht darin,

 sich nicht vorstellen zu können,

dass es neben der uns bekannten normalen materialistischen Welt

gleichzeitig eine geistige, spirituelle,

nicht materielle, zeitlose Lebenswelt besteht,

außerhalb der uns bekannten Naturgesetze.

Umgekehrt bedeutet das nicht,

es würde keine Evolution stattfinden.

Sobald unsere Seelen

in die materielle, natürliche Lebenswelt geraten,

erleben wir Evolution.

Die ganze materielle Welt ist eine große Evolution.

Dies zu erleben schärft

und stärkt unser Bewußtsein.

Gib alle Arten von Religion auf,

sie sind irreführend!

Als Tatsache bleibt bestehen:

Es gibt ein permanentes Bewußtsein.

Ein großes Gesamtbewußtsein!

Es besteht jenseits von allem Materiellen.

Wer nur einmal in seinem persönlichen Dasein

auch nur kurz damit in Berührung gekommen ist, weiß,

dass die Wissenschaft

zwar eine hervorragende Errungenschaft

der denkenden Menschheit ist,

sich aber selbst in materieller Enge eingrenzt

und dadurch nicht über ihren eigenen Tellerrand hinausblicken kann.

Die geistige und kulturelle Evolution

führt uns aber weiter.

Am besten wir öffnen uns dafür,

auch wenn dieser Evolutionsschritt

so wie die vorherigen

zunächst unvorstellbar erscheint.

Spirituelle Kunst – EMMA NOEMI

Spirituelle Kunst – EMMA NOEMI

KLEINE RÖSCHEN - 9,5 x 20 cm, Acryl auf Leinwand, 2. Januar 2016, Rosel

Wenn jemand stirbt

und seine Position im Leben wird frei,

verschiebt sich alles.

Zwischen den lebenden Menschen

verschieben sich ihre Positionen

und Beziehungen.

Bei einer Geburt ist es genauso,

nur umgekehrt…

AUSSCHNITT

Welch einen Zauber

bringt dieses neue Wesen

in die Welt!

Welch ein unbeschreibliches Glücksgefühl

vermag es zu verteilen!

Danke an Emma Noemi

geb. 16. August 2016

WEISSE KELCHE - Acryl auf Leinwand, 9,5 x 20 cm, 3. Januar 2016, Rosel

Spirituelle Kunst – WERDE ICH DIE EHRE HABEN ?

WERDE ICH DIE EHRE HABEN?

SCHÖNHEIT KANN DIE WELT RETTEN - Acryl auf Papier, 50 x 70 cm, 14. November 2015

Werde ich die Ehre haben,

wenn ich eines Tages sterbe,

Dein Licht zu sehen

und mit Bewußtsein in die spirituelle Welt gehen

jenseits von Raum und Zeit?

Wirst Du mir diese Gnade erweisen?

Oder werde ich einfach mein Bewußtsein verlieren

und „weg“ sein?

Dann bewahre mich,

lieber Gott,

und lasse mich im richtigen Moment

am richtigen Platz

wieder zu mir kommen.

Werde ich den geliebten Seelen im Jenseits wiederbegegnen?

Wirst Du uns in Deiner Gegenwart

jenseits der linearen Zeitabläufe

wieder zusammenführen?

Oder müssen wir erst erneut in die materielle Welt geraten,

erneut begreifen lernen

und das Dasein meistern,

neue Persönlichkeiten entwickeln,

um uns zu suchen,

zu finden, zu streifen,

neue Formen der Begegnung

in neuen Situationen entwickeln?

UNTER WASSER - Acryl auf Papier - 21 x 30 cm - 2. November 2015

Was wirst Du uns das nächste Mal zeigen und lehren?

Und was können wir jetzt noch erfahren und erleben,

um uns über unser Leben

und über DAS LEBEN

bewußt zu werden?

Immer wieder schickst Du uns los.

Oder werden wir in Deiner unendlichen Liebe

als Urenergie des Lebens

an Deiner Seite verbleiben,

ewig selig?

EINS?

STEILE KLIPPE - Acryl auf Papier - 50 x 69 cm - 31. August 2015

Lass mich meine Angelegenheiten klären,

meine Widerstände auflösen,

meine Täuschungen durchschauen,

um eines Tages für Dich bereit zu sein.

Lass mich mein Leben,

wieviele Jahre auch immer noch vor mir liegen,

mit wachsender Bewußtheit verbringen

und hinter all dem Geschehen,

all den Abläufen,

dem Tun und Treiben,

Dein Wirken spüren.

So kann ich getrost den Weg gehen und

MICH DES LEBENS FREUEN.

ES IST, WIE ES IST.

Dazu braucht es keiner Leistung,

nur des Seins.

Dazu bedarf es keiner Religion oder:

Egal welcher Religion ich mich bediene!

Gewahrsein, ein offenes Herz,

Liebe und Mitgefühl

sind der Navi(gator) jeden neuen Tages.

So will ich mich weiter auseinandersetzen

mit den täglichen Aufgaben

und den täglichen Fragen,

DEINER EINGEDENK.

SCHNECKEN - Acryl auf Papier, 50 x 69 cm, 10. Juli 2015